In einem mehrstufigen Konsultationsprozess mit seinen Mitglieder und Interessierten, hat CREDO Westfalen die vorgeschlagene Revision der Grundartikel der Kirchenordnung der EKvW zur Kenntnis genommen, theologisch analysiert, bewertet und dazu eine Position entwickelt. Diese gemeinsame Stellungnahme haben wir der Kirchenleitung zugeschickt.
Den Text stellen wir hier für jeden frei zur Verfügung. Wir fordern alle Presbyterien der westfälischen Landeskirche auf, sich dringend mit der Thematik zu befassen und von ihrem Recht zur Stellungnahme Gebrauch zu machen. Der von uns vorgelegte Text darf dabei gerne als Anregung oder Grundlage verwendet werden. Auch eine vollständige Übernahme als Stellungnahme einzelner Gemeinden begrüßen wir ausdrücklich.
Hier kann die Stellungsnahme heruntergeladen werden:
Christus hat uns beauftragt, seine Einladung an alle Menschen weiterzugeben und sie zu einer Begegnung mit ihm zu ermutigen. Zugleich werden die Bedingungen für unsere Arbeit seit Jahren immer schwieriger: Es ist es immer weniger selbstverständlich, Christ zu sein. Die Mehrheit in unserem Land wächst in ein völlig entkirchlichtes Leben hinein. Wie kann das Evangelium trotzdem zu den Menschen kommen? Wie können „Gewohnheits-Atheisten“ Christus begegnen? Sie mit Jesus bekannt zu machen, mag schwierig sein, ist aber keineswegs unmöglich.
Um diese Fragen geht es bei unserem diesjährigen CREDO-Studientag. Er findet statt am 20. April 2026 in der Matthäusgemeinde in Münster (Westfalen) unter dem Titel:
„Christus treffen und Gemeinde leben in einem nach-christlichen Umfeld – Der Christus-Treff Berlin als Beispiel für Inkulturation des Evangeliums“
Als Referent für diesen Tag haben wir Tobias Schöll aus Berlin gewonnen. Er leitet seit Jahren den Christus-Treff Berlin, eine erfolgreiche Gemeindegründung im Berliner Stadtteil Alt-Treptow, das über die Stadtmission auch Teil der evangelischen Kirche ist. Er hat viel Erfahrung damit, das Evangelium von Jesus in einer nach-christlichen Kultur zu sagen und vor zu leben. Er wird uns erzählen von gelungenen und misslungenen Versuchen, die gute Botschaft von Jesus nachvollziehbar, attraktiv und einladend zu kommunizieren.
Von ihm wollen wir uns an diesem Tag inspirieren lassen für die konkrete Arbeit vor Ort in unseren Gemeinden. Deshalb wird es – nach seinen Impulsen – viel Gelegenheit zum intensiven und kreativen geschwisterlichen Austausch geben. Unser Ziel ist es, dass wir uns gegenseitig mit unseren Erfahrungen anregen, motivieren und bereichern.
Im Januar haben wir zur vorgeschlagenen Revision der Grundartikel der westfälischen Kirchenordnung Stellung bezogen. Inzwischen ist das sogenannte „Paket 2 – Kirchliches Leben“ veröffentlicht. Auch die dort vorgeschlagenen Änderungen haben wir theologisch geprüft, eingehend hinterfragt und gründlich analysiert.
Aufgrund der Länge des Pakets besteht die von uns veröffentlichte Stellungnahme aus zwei Teilen: eine dreiseitige Zusammenfassung mit Beispielen und einem Fazit, sowie einem elfseitigen Teil mit ausführlicher Kommentierung sämtlicher Artikel.
Den Text stellen wir hier zur freien Verfügung. Wir fordern alle Presbyterien der westfälischen Landeskirche auf, sich dringend mit der Thematik zu befassen und von ihrem Recht zur Stellungnahme Gebrauch zu machen. Der von uns vorgelegte Text darf dabei gerne als Anregung oder Grundlage verwendet werden. Auch eine vollständige Übernahme als Stellungnahme einzelner Gemeinden begrüßen wir ausdrücklich.
Hier kann die Stellungsnahme heruntergeladen werden:
Bei seiner Herbsttagung am 2./3. November 2025 in Werl hat sich das Netzwerk credo mit der vorgeschlagenen Neufassung der Grundartikel der Kirchenordnung der EKvW befasst. Zunächst halten wir den äußerst eng gesetzten Zeitrahmen zur Abgabe von Stellungnahmen der Leitungsgremien auf den unterschiedlichen Ebenen der Landeskirche für der Sache nach völlig unangemessen. Die Grundartikel der Kirchenordnung gelten bisher als die jeder Mehrheitsentscheidung entzogenen Grundbestimmungen der Kirchenordnung. Sie formulieren die unaufgebbare Grundlage der Kirche in Schrift und Bekenntnis.
In der Neufassung wird die klare Grundbestimmung des Zeugnisses der Heiligen Schrift als „die alleinige und vollkommene Richtschnur des Glaubens, der Lehre und des Lebens“ durch deutlich unklarere Formulierungen ersetzt und abgeschwächt. Auch die klare unterschiedliche Bekenntnisgebundenheit der in der EKvW verbundenen lutherischen, reformierten und unierten Kirchengemeinden wird durch wesentlich schwächere Formulierungen verundeutlicht. Die einzelnen reformatorischen Bekenntnisschriften werden nicht einmal mehr genannt und nur noch global und unterschiedslos als „Bekenntnisse der Reformation“ gekennzeichnet.
Neben vielen weiteren Fragen zu konkreten Passagen der neuformulierten Grundartikel erscheint uns auch die Charakterisierung der presbyterial-synodalen Ordnung im Abschnitt III.4 als völlig unzureichend und wirft die Frage auf, was die Neuformulierung für die Entscheidungskompetenzen der Kirchengemeinden in Zukunft bedeuten wird.
Das Netzwerk credo wird sich weiter mit der Revision der Grundartikel der Kirchenordnung befassen und eine entsprechende Stellungnahme erarbeiten. Wir bitten alle Kirchengemeinden und Kirchenkreise, mit der nötigen kritischen Aufmerksamkeit die geplante Revision der Kirchenordnung zu begleiten und von ihrem Recht auf Stellungnahmen Gebrauch zu machen.
wir möchten euch herzlich zur Herbsttagung 2025 einladen! Sie findet statt vom 2.-3. November 2025.
Diesmal sind wir in der Marienwallfahrt Werl, einem Pilgerkloster und Gästehaus mit schöner Atmosphäre und zentraler Lage in Westfalen.
Thematisch hat unsere Tagung in diesem Jahr zwei Schwerpunkte:
Am Sonntagabend sind wir im Gespräch über die Neuregelung für Prädikanten und Lektoren in Westfalen.
Am Montag geht es dann um die zukünftige Arbeit des CREDO-Netzwerkes. Wir wollen die Ergebnissen unserer Umfrage auswerten und gemeinsam nach vorne schauen. Am Nachmittag findet dann unter anderem auch die jährliche Mitgliederversammlung statt.
Beide Teile haben jeweils eigenes Gewicht und Bedeutung. Eine Teilnahme ist aber auch nur am Montag oder nur am Sonntagabend ist auch möglich.
Sonntag, 2. November 2025
bis 17.30 Uhr Anreise
ab 18.00 Uhr Abendbrot
19.00 Uhr Gesprächsrunde über die Prädikantenausbildung
anschl: Lockeres Beisammensein
Montag, 3. November 2024
8.00 Uhr Morgengebet
8.30 Uhr Frühstück
9.30 Uhr Impuls und Bibelgespräch
10.30 Uhr Schritte in die Zukunft – Vorstellung Ergebnisse der Umfrage
11.15 Uhr Pause
11.30 Uhr Schritte in die Zukunft – Weiterarbeit
12.30 Uhr Gemeinsames Mittagessen
14.00 Uhr Weiterarbeit am Thema (nach Bedarf)
15.00 Uhr Mitgliederversammlung des Vereins „Credo Westfalen“
Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid.
Jesaja 66,10
Als Jesus schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten.