In einem mehrstufigen Konsultationsprozess mit seinen Mitglieder und Interessierten, hat CREDO Westfalen die vorgeschlagene Revision der Grundartikel der Kirchenordnung der EKvW zur Kenntnis genommen, theologisch analysiert, bewertet und dazu eine Position entwickelt. Diese gemeinsame Stellungnahme haben wir der Kirchenleitung zugeschickt.
Den Text stellen wir hier für jeden frei zur Verfügung. Wir fordern alle Presbyterien der westfälischen Landeskirche auf, sich dringend mit der Thematik zu befassen und von ihrem Recht zur Stellungnahme Gebrauch zu machen. Der von uns vorgelegte Text darf dabei gerne als Anregung oder Grundlage verwendet werden. Auch eine vollständige Übernahme als Stellungnahme einzelner Gemeinden begrüßen wir ausdrücklich.
Hier kann die Stellungsnahme heruntergeladen werden:
Bei seiner Herbsttagung am 2./3. November 2025 in Werl hat sich das Netzwerk credo mit der vorgeschlagenen Neufassung der Grundartikel der Kirchenordnung der EKvW befasst. Zunächst halten wir den äußerst eng gesetzten Zeitrahmen zur Abgabe von Stellungnahmen der Leitungsgremien auf den unterschiedlichen Ebenen der Landeskirche für der Sache nach völlig unangemessen. Die Grundartikel der Kirchenordnung gelten bisher als die jeder Mehrheitsentscheidung entzogenen Grundbestimmungen der Kirchenordnung. Sie formulieren die unaufgebbare Grundlage der Kirche in Schrift und Bekenntnis.
In der Neufassung wird die klare Grundbestimmung des Zeugnisses der Heiligen Schrift als „die alleinige und vollkommene Richtschnur des Glaubens, der Lehre und des Lebens“ durch deutlich unklarere Formulierungen ersetzt und abgeschwächt. Auch die klare unterschiedliche Bekenntnisgebundenheit der in der EKvW verbundenen lutherischen, reformierten und unierten Kirchengemeinden wird durch wesentlich schwächere Formulierungen verundeutlicht. Die einzelnen reformatorischen Bekenntnisschriften werden nicht einmal mehr genannt und nur noch global und unterschiedslos als „Bekenntnisse der Reformation“ gekennzeichnet.
Neben vielen weiteren Fragen zu konkreten Passagen der neuformulierten Grundartikel erscheint uns auch die Charakterisierung der presbyterial-synodalen Ordnung im Abschnitt III.4 als völlig unzureichend und wirft die Frage auf, was die Neuformulierung für die Entscheidungskompetenzen der Kirchengemeinden in Zukunft bedeuten wird.
Das Netzwerk credo wird sich weiter mit der Revision der Grundartikel der Kirchenordnung befassen und eine entsprechende Stellungnahme erarbeiten. Wir bitten alle Kirchengemeinden und Kirchenkreise, mit der nötigen kritischen Aufmerksamkeit die geplante Revision der Kirchenordnung zu begleiten und von ihrem Recht auf Stellungnahmen Gebrauch zu machen.
wir möchten euch herzlich zur Herbsttagung 2025 einladen! Sie findet statt vom 2.-3. November 2025.
Diesmal sind wir in der Marienwallfahrt Werl, einem Pilgerkloster und Gästehaus mit schöner Atmosphäre und zentraler Lage in Westfalen.
Thematisch hat unsere Tagung in diesem Jahr zwei Schwerpunkte:
Am Sonntagabend sind wir im Gespräch über die Neuregelung für Prädikanten und Lektoren in Westfalen.
Am Montag geht es dann um die zukünftige Arbeit des CREDO-Netzwerkes. Wir wollen die Ergebnissen unserer Umfrage auswerten und gemeinsam nach vorne schauen. Am Nachmittag findet dann unter anderem auch die jährliche Mitgliederversammlung statt.
Beide Teile haben jeweils eigenes Gewicht und Bedeutung. Eine Teilnahme ist aber auch nur am Montag oder nur am Sonntagabend ist auch möglich.
Sonntag, 2. November 2025
bis 17.30 Uhr Anreise
ab 18.00 Uhr Abendbrot
19.00 Uhr Gesprächsrunde über die Prädikantenausbildung
anschl: Lockeres Beisammensein
Montag, 3. November 2024
8.00 Uhr Morgengebet
8.30 Uhr Frühstück
9.30 Uhr Impuls und Bibelgespräch
10.30 Uhr Schritte in die Zukunft – Vorstellung Ergebnisse der Umfrage
11.15 Uhr Pause
11.30 Uhr Schritte in die Zukunft – Weiterarbeit
12.30 Uhr Gemeinsames Mittagessen
14.00 Uhr Weiterarbeit am Thema (nach Bedarf)
15.00 Uhr Mitgliederversammlung des Vereins „Credo Westfalen“
Im März laden wir zu unserem diesjährigen CREDO-Studientag ein. Er findet statt am 24. März 2025 in Halle (Westfalen) unter dem Titel:
„Christus treffen und Gemeinde leben in einem nach-christlichen Umfeld – Der Christus-Treff Berlin als Beispiel für Inkulturation des Evangeliums“
An diesem Tag beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Menschen, die in einem entkirchlichten Umfeld leben und aufgewachsen sind, mit dem Evangelium erreicht werden können. Christus hat uns beauftragt, seine Einladung an alle Menschen weiterzugeben und sie zu einer Begegnung mit ihm zu ermutigen. Das mag in unserer Zeit und Weltgegend schwierig sein, aber keineswegs unmöglich.
Als Referent für diesen Tag haben wir Tobias Schöll aus Berlin gewonnen. Er leitet seit Jahren den Christus-Treff Berlin, eine erfolgreiche Gemeindegründung im Berliner Stadtteil Alt-Treptow, das über die Stadtmission auch Teil der evangelischen Kirche ist. Er hat viel Erfahrung damit, das Evangelium von Jesus in einer nach-christlichen Kultur zu sagen und vor zu leben. Er wird uns erzählen von gelungenen und misslungenen Versuchen, die gute Botschaft von Jesus nachvollziehbar, attraktiv und einladend zu kommunizieren.
Von ihm wollen wir uns an diesem Tag inspirieren lassen für die konkrete Arbeit vor Ort in unseren Gemeinden. Deshalb wird es – nach seinen Impulsen – viel Gelegenheit zum intensiven und kreativen geschwisterlichen Austausch geben. Unser Ziel ist es, dass wir uns gegenseitig mit unseren Erfahrungen anregen, motivieren und bereichern.
Der Studientag mit Alexander Garth ist auf großes Interesse gestoßen und viele haben den Tag als ermutigend erlebt. An diese ermutigende Erfahrung möchten wir mit unserer Herbsttagung anschließen. Sie findet in diesem Jahr statt am 10. und 11. November und steht unter dem Thema: „Gemeinde hat Zukunft – ermutigende Erfahrungen aus der Praxis“
Anhand der 5 Basisgesetze für wachsende Gemeinden von Alexander Garth wollen wir uns mit ermutigenden Beispielen aus der Praxis beschäftigen. Dazu werden Einzelne aus unserm Kreis kurze Beiträge aus ihrer Praxis zu jeweils einem der Themenfelder vorzustellen.
Wer möchte ist herzlich eingeladen, auch selbst einen solchen kurzen Beitrag (maximal 7 Minuten) mitzubringen und ein ermutigendes Beispiel aus der eigenen Praxiserfahrung zu der Tagung beizutragen.
Am Sonntagabend sind persönliche Begegnung, Austausch und Fürbitte geplant. Als CREDO liegt uns das Gebet füreinander und auch für die Landeskirche am Herzen. Es ist aber auch eine Teilname ab Montagmorgen möglich. Wir schließen mit einer Mitgliederversammlung, um auch Organisatorisches zu klären. Wir freuen uns sehr, wenn Ihr dabei sein könntet!
Termin: 10. November ab 18 Uhr 11. November von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Der das Leben seiner Getreuen behütet, wird sie retten aus der Hand der Frevler.
Psalm 97,10
So hatte nun die Gemeinde Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samarien und baute sich auf und lebte in der Furcht des Herrn und mehrte sich unter dem Beistand des Heiligen Geistes.